Der Diamant gibt den Ausschlag

Diamanten sind das härteste bekannte Material. Die Auswahl des Diamanten hängt ab von dem
Einsatzgebiet. Für die Diamanttrennscheiben werden ausschließlich synthetische Diamanten verwendet,
da Ihre Eigenschaften gegenüber dem Naturdiamanten reproduzierbar und steuerbar sind. Bei der Auswahl
der Diamanten gibt es folgende Qualitätsmerkmale:

  • Reinheitsgrad
  • definierte Bruchfestigkeit
  • scharfe Kanten
  • konstante Geometrie

Die Diamanten lassen sich nach Qualitätsstufen und Korngrößen einteilen.

Das Segment hält alles zusammen
Die Segmente bestehen aus einem Metallpulver, in dem die Diamanten eingebunden sind.
Die Metallbindung muss abgestimmt werden auf den zu schneidenden Baustoff. Das Metallpulver besteht
z.B. aus Bronze, Kobalt, Eisen, Hartmetall, Wolframkarbid. Die verschiedenen Eigenschaften der
Metallpulver sorgen für die Schnittigkeit und den wichtigen Verschleiß des Segmentes.
Der Schneidbelag wird im Sinterverfahren hergestellt. So wählt man eine harte Bindung bei abrasiven
Baumaterialien und eine weiche Bindung für harte Baustoffe.
  Die Verbindung überträgt die Kraft
 

Die Segmente können mittels unterschiedlicher Verfahren mit dem
hochwertigen Stahlkern verbunden werden:

  • Sinterscheiben:
    der Schneidbelag (Segmente, Turbo, Granzrand) wird direkt auf den Stahlkern aufgesintert, d.h. der Belag verbindet sich durch Hitze und konstanten Druck mit dem Stahlkern.
  • Laserscheiben:
    die Segmente werden mittels eines Laserstrahls auf den
    Stahlkern geschweisst. Diese werden vorab einzeln hergestellt.
    Die Segmente können nun einzeln durch größere Variation der
    Metallbindung, der Temperatur und dem Druck über die Zeit
    hergestellt werden. Die Laserscheibe ermöglicht somit die
    genauere Anpassung des Schneidbelags an die Baustoffe.
  • Hochdrucktemperaturverfahren:
    die Segmente werden in Formen in großen Pressen unter hohem
    Druck und Temperatur direkt mit dem Kern verbunden. Die
    formschlüssige Verbindung garantiert dabei eine hohe Sicherheit
    gegen Segmentverlust.
  • Hartlöten:
    ein weiteres Verfahren ist das Hartlöten, das aber nur bei großen
    Abmessungen und bei Nassschnitt eingesetzt wird.